PV-Auslegung & Wirtschaftlichkeit

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Berechnen Sie die Wirtschaftlichkeit Ihrer PV-Anlage über 25 Jahre. Ermittlung von Eigenverbrauchsquote, Einspeisevergütung, Amortisationszeit und Gesamtrendite. Berücksichtigung von Batteriespeicher, Modul-Degradation und Strompreissteigerung. Optimale Auslegung nach Dachfläche, Ausrichtung und Verbrauchsprofil.
PV-Auslegung VDI 6012 v7.33.1

📊 Grunddaten zum Objekt

⚡ Anlagendaten

🔧 Betriebskosten

💰 Erträge & Förderung

🏦 Finanzierung

Kumulierter Cashflow über 25 Jahre

Energiebilanz pro Jahr

Häufige Fragen

Was berechnet der PV-Wirtschaftlichkeitsrechner?
Der Rechner bewertet die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage über 25 Jahre: Investitionskosten, jährliche Erträge aus Eigenverbrauch und Einspeisung, Betriebskosten, Kapitalrendite (ROI), Amortisationszeit und Gesamtgewinn über die Nutzungsdauer.
Wie viel Strom erzeugt meine PV-Anlage?
In Deutschland erzeugt 1 kWp PV-Leistung ca. 850–1.100 kWh/Jahr, abhängig von Standort, Dachausrichtung und Neigung. Optimum: Süd-Ausrichtung, 30–35° Neigung. Ost/West-Ausrichtung erzeugt ca. 15–20 % weniger, verteilt den Ertrag aber gleichmäßiger über den Tag.
Wie groß sollte meine PV-Anlage sein?
Faustregel: 1 kWp pro 1.000 kWh Jahresstromverbrauch. Ein 4-Personen-Haushalt (4.500 kWh/a) → 5 kWp. Mit Wärmepumpe (+3.000–5.000 kWh) und E-Auto (+2.500 kWh): 10–15 kWp. Die maximale Anlagengröße richtet sich nach der verfügbaren Dachfläche (ca. 5–6 m² pro kWp).
Lohnt sich ein Batteriespeicher?
Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch von ca. 30 % auf 50–70 %, vermeidet also den Bezug von teurem Netzstrom (ca. 35 ct/kWh) statt günstiger Einspeisevergütung (ca. 8 ct/kWh). Bei aktuellen Speicherpreisen (500–800 €/kWh) amortisiert sich der Speicher in ca. 8–12 Jahren.
Was ist die Einspeisevergütung?
Die Einspeisevergütung ist der gesetzlich festgelegte Preis, den Sie für ins Netz eingespeisten PV-Strom erhalten (EEG-Vergütung). Aktuell: ca. 8,0 ct/kWh für Anlagen ≤ 10 kWp, ca. 7,0 ct/kWh für 10–40 kWp. Die Vergütung wird für 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr garantiert.
Was kostet eine PV-Anlage?
Komplettpreis inkl. Installation: ca. 1.200–1.800 €/kWp (ohne Speicher). Eine 10-kWp-Anlage kostet ca. 12.000–18.000 €. Batteriespeicher (10 kWh): zusätzlich 5.000–8.000 €. KfW-Förderung: Kredit 270 (zinsgünstig), keine direkten Zuschüsse mehr für PV seit 2023.
Wie wird die Eigenverbrauchsquote berechnet?
Eigenverbrauchsquote = selbst genutzter PV-Strom / gesamte PV-Erzeugung × 100 %. Ohne Speicher bei Standard-Lastprofil: ca. 25–35 %. Mit Speicher: 50–70 %. Mit Wärmepumpe und E-Auto (hoher Verbrauch, teilweise tagsüber): bis 80 %.
Was bedeutet die Degradation?
PV-Module verlieren pro Jahr ca. 0,3–0,5 % ihrer Leistung (Degradation). Nach 25 Jahren erzeugt die Anlage noch ca. 85–90 % der ursprünglichen Leistung. Die Herstellergarantie deckt meist 80 % nach 25 Jahren ab. Der Rechner berücksichtigt die Degradation in der Ertragsberechnung.
Welche Dachausrichtung ist optimal?
Süd: 100 % Ertrag (Optimum). Südost/Südwest: ca. 95 %. Ost/West: ca. 80–85 %. Nord: ca. 55–65 % (selten wirtschaftlich). Die optimale Dachneigung beträgt 30–35° für Süd, bei Ost/West sind flachere Neigungen (10–20°) etwas besser.
Muss ich Steuern auf PV-Erträge zahlen?
Seit 2023 sind PV-Anlagen bis 30 kWp auf Einfamilienhäusern von der Einkommensteuer befreit. Auch die Mehrwertsteuer auf Kauf und Installation entfällt (0 % USt). Bei größeren Anlagen oder Mehrfamilienhäusern gelten andere Regeln — steuerliche Beratung empfohlen.
Dipl.-Ing. Rolf Krause

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